Horror-Euthanasie - Neues Projekt

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Horror-Euthanasie

Über uns

(Mein Beitrag in einem Forum im Internet):

Hallo Zusammen,

auf der Suche nach Hilfe im Internet, bin ich auf diese Seite gestoßen.
Ich bin Schwerstbehindert und hatte bis letzten Dienstag meine treue Begleiterin MOMO. Momo ist eine schwarze Labi-Mix Hündin (*29.09.2006 - +16.09.2014) und ich hab sie seit sie 8 Wochen alt war. Leider war sie seit Mai schwer Magen-Darm Krank (IBD) und sie magerte von 45 auf 29 Kilo runter.

Die Entscheidung sie zu erlösen war eh schon sehr schwer für mich und meinen Mann, aber wie ihr Ende aussah war wirklich der HORROR!!! Wir haben letztes Jahr schon unseren Rüden Nanouk mit 12 Jahren plötzlich verloren, aber da waren wir in guten Händen bei einer Tierärztin. Wir gingen davon aus, dass auch Momo friedlich erlöst wird, aber da wurden wir von unserer Tierärztin eines anderen belehrt. Bei dem Vorgespräch hab ich sie extra auf eventuelle Horrorgeschichten wegen der Euthanasie angesprochen, aber wir wurden beruhigt und uns wurde versichert das eventuell nur ein letztes Schnaufen zu hören sein wird.

Momo bekam KEINE muskuläre Beruhigungsspritze und auch KEINEN venösen Zugang für die Euthanasiespritze. Obwohl die Tierärztin wusste, dass es bei Momo schlecht um die Venen steht, hat sie versucht die Todesspritze direkt zu verabreichen. Der erste Versuch scheiterte, der zweite Versuch klappte nur soweit, dass sie schon etwas von der Euthanasie spritzen konnte bis die Vene platzte.

Zuwenig um zu sterben, zuviel um schmerzfrei erlöst zu werden!!!


Unsre Momo fing an in Todesangst zu schreien, wimmern, jaulen, hat sich gewehrt und wollte wieder aufstehen. Ihr Blick sagte uns - HELFT MIR DOCH!!! Wir standen beide unter Schock, bis nach gefühlten Stunden die Tierärztin endlich einen Hinterlauf abband und dort die restliche Euthanasie in die Vene verabreichte. Momo ist elend erstickt bis auch endlich ihr Herz aufgehört hat zu schlagen.

Danach hab ich nachgefragt, ob dies normal sei und wir bekamen die Antwort: "So eine Reaktion hätte sie noch nie erlebt, aber dies zeigt ihr das mit der Momo was nicht gestimmt hätte und es höchste Zeit gewesen wäre sie einschläfern zu lassen. Dies wäre eine abnormale Reaktion auf das Mittel gewesen. Sie hofft, dass wir trotzdem gut schlafen können".

Seit diesem Tag schlafe ich keine Nacht mehr durch und uns gehen einfach diese Bilder nicht mehr aus dem Kopf.


Momo bekommen wir nicht mehr zurück, aber ich möchte/muss andere Tierbesitzer warnen, denn so können wir dieses ENDE nicht stehen lassen.


Diverse Tierschutzorganisationen hab ich schon angeschrieben und mich auch an den Tierschutzbund gewandt, aber jeder ist sich selber überlassen!

Hat jemand Ratschläge, Tips oder Anregungen für mich - ich wäre sehr dankbar dafür :)



Liebe Grüße,

Franziska

 
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