Leishmaniose - Neues Projekt

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Leishmaniose

Über uns

Leishmaniose ist eine parasitäre Infektionserkrankung, die sowohl beim Tier als auch beim Mensch vorkommen kann.

Leishmanien oder auch Leishmania subspecies existieren vor allem in Südeuropa zum Beispiel in Spanien, Portugal und Griechenland, den Tropen, also Südamerika und im östlichen Afrika. Seit einigen Jahren können auch in Deutschland vereinzelte Leishmaniose-Infektionen bei Tieren und Menschen diagnostiziert werden, die Deutschland aber nie verlassen haben. Leishmaniose ist also eine nicht zu unterschätzende Hundekrankheit.

Leishmaniose kann bereits nach einer Inkubationszeit von nur einem Monat ausbrechen. Die maximale Inkubationszeit beträgt sieben Jahre. Der Krankheitsverlauf verläuft meistens ähnlich schnell. So ist es äußerst wichtig, die typischen Symptome der Leishmaniose zu erkennen.

Erste, sehr unspezifische Symptome einer klinischen Leishmaniosemanifestation können Durchfall, Lahmheit, sowie allgemeine Trägheit und Appetitlosigkeit, begleitet von schleichendem Gewichtsverlust sein. Die Tiere vertragen Hitze schlecht, ermüden leicht und hecheln viel.

Sollte Ihr Hund eine der typischen Symptome der Leishmaniose zeigen, sollten Sie schnell handeln. Die Chancen auf ein beschwerdefreies und schönes Hundeleben steigen, wenn Ihr Hund schnell eine für ihn geeignete Leishmaniose Therapie bekommt. Welche Art der Behandlung für Ihren Hund in Frage kommt hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Entscheidend ist die jeweilige Symptomatik ob mit einem Leishmanizid und/oder einem Leishmanistat therapiert wird.
Immer öfter findet heutzutage aber der Einsatz von Immunmodulatoren statt. Hier findet eine Beeinflussung des Immunsystems durch pharmakologiosch wirksame Stoffe statt. Natürlich können Sie neben der Gabe von Medikamenten noch einiges für Ihren Hund tun.
So ist die richtige Ernährung während der Therapie mit Medikamenten ein großes Thema. Das vorrangig eingesetzte Medikament Allopurinol hemmt den Abbau von Purin zu Harnsäure, dabei entsteht die Vorstufe von Harnsäure die vermehrt über die Nieren ausgeschieden wird und in der Blase zu Xanthinsteine (Harnsteine) führt.

Durch Hundebisse kann Leishmaniose nicht übertragen werden, da im Speichel keine Leishmanien vorhanden sind. Auch über die Luft, Tröpfcheninfektion oder Körperausscheidungen wie Kot und Urin ist keine Übertragung möglich. Eine Übertragung beim Deckakt wäre theoretisch möglich, z. B. infolge der Ausscheidungen der Hündin. Untersuchungen liegen hierzu noch nicht vor.

Selbst bei Kontakt mit frischem Blut (bei frischen Verletzungen des infizierten Hundes) besteht kaum ein Infektionsrisiko, da im frischen Blut kaum Leishmanien enthalten sind. Lediglich bei HIV-infizierten Menschen, die gleichzeitig Leishmaniose haben, ist bisher der Nachweis von Leishmanien im Blut gelungen.


Allopurinol ist ein Arzneistoff zur Behandlung der chronischen Gicht und in Kombination mit anderen Medikamenten der Leishmaniose.
Allopurinol unterbindet den Abbau von Purinen zu Harnsäure durch Hemmung des Enzyms Xanthinoxidase und wird daher auch als Urikostatikum bezeichnet. Es bewirkt ein Absinken des Harnsäurespiegels im Blut, wodurch Ablagerungen von Harnsäure im Gewebe abgebaut werden können und deren Neubildung erschwert wird. Die vermehrt anfallenden Vorstufen der Harnsäure (Xanthine) können über die Niere ausgeschieden werden.
Allopurinol ist ein meist gut verträgliches Arzneimittel. Aufgrund der potenziellen Nebenwirkungen sollte eine Einnahme jedoch nur bei ärztlicher Verordnung (Verschreibungspflicht) und Kontrolle erfolgen.

Seit mehr als 50 Jahren wird Glucantime® bei Mensch und Hund gegen Leishmanien benutzt. Auch heute noch wendet man Glucantime® an, gerne in Kombination mit anderen Medikamenten, so z.B. Allopurinol, Aminosidin, Azolen (derzeit Itraconazol), etc.

Itraconazol ist ein systemisch wirkendes Antimykotikum, das bei oraler Verabreichung größtenteils im Darm resorbiert wird und in den Blutkreislauf gelangt. Die Resorptionsrate wird durch das Säuremilieu des Magens beeinflusst.[4] Das Arzneimittel steht auch zur intravenösen Therapie zur Verfügung.
Itraconazol wirkt wie alle anderen Antimykotika nur gegen bestimmte Pilzarten
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